Natur-Welt bewegen!

MINT-Forscher/innen philosophieren.

Ein Projekt des PhilMINT-Netzwerkes der Bayerischen Sparkassenstiftung.

Naturwissenschaften und Philosophieren

Beim Projekt Natur-Welt bewegen! verknüpfen Kinder naturwissenschaftlichen Entdeckungen mit philosophischen Fragestellungen, die sich beim Forschen ergeben. Das Projekt richtet sich an Kinder und Lehrkräfte der 5. und 6. Jahrgangsstufe aller Schularten in Bayern. Für die Projektumsetzung können zum Beispiel Aufenthalte in Schullandheimen genutzt werden. Diese bieten besonders geeignete Rahmenbedingungen sowohl für das naturwissenschaftliche Erforschen als auch für die Auseinandersetzung mit den dabei auftretenden philosophischen Fragen. Die untersuchten naturwissenschaftlichen Themen richten sich immer nach den jeweiligen Lernorten. So geht es z.B. um die Entstehung und Zukunft der Berge, um Jahreszeiten, Blattfärbung im Herbst, Treibhauseffekt, Verschmutzung von Luft und Wasser, Durchlässigkeiten verschiedener Bodenarten, Wasseraufnahme von Pflanzen und um Kleinlebewesen, z.B. Insekten.

Forschen an Stationen

Alle Themen werden mit Hilfe von Stationen untersucht, die die Schüler/Innen in Kleingruppen besuchen und gemeinsam eine Forscherfrage bearbeiten. Entsprechende Stationenanleitungen helfen ihnen dabei. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Schüler/Innen an jeder Station auch eigene Ideen umsetzen und individuelle Erweiterungen entwickeln können. Das führt dazu, dass die Stationen als Anregung für eigene Forscherfragen dienen und die Kinder weiterdenken und einen Zusammenhang mit ihrer Lebenswelt herstellen. Dadurch kommen sie von ganz allein auch auf philosophische Fragestellungen.

Philosophieren in Gruppen

Die im Laufe der naturwissenschaftlichen Arbeit entstehenden philosophischen Fragen werden aufgegriffen und diskutiert. Diese Fragen können beispielsweise die naturwissenschaftliche Methode, das Experiment, die Möglichkeit empirischer Erkenntnisgewinnung oder die Modellbildung betreffen. Sie können naturphilosophisch sein und sich letztlich „auf Gott und die Welt“ beziehen. Sie können auch ethisch sein und zum Beispiel unseren Umgang mit der Natur, die Grenzen von Forschung und Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse in technischer Umsetzung oder die mögliche Orientierung des Menschen an der Natur berühren. 

Begeisterte Schüler

Eine der teilnehmenden Schulen, die Realschule St. Immaculata in Schlehdorf hat das Projekt auch wunderbar in ihrem Jahresbericht 2019/20 aufgenommen: Bayerische Sparkassenstiftung_Realschule Schlehdorf. 

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